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In Kürze

Die Mongolei, ein beliebtes Touristenziel
Mit einer Fläche viereinhalb Mal so groß wie Deutschland, aber nur ca. 3 Millionen Einwohnern, gehört die Mongolei zu einem der am dünnsten besiedelsten Länder. Neben der unberühten Natur, angefangen von Steppen- bis hin zu Berglandschaften, die man hier erleben kann, ist es auch die selbst im 21. Jahrundert noch allseits vorhandene nomadische Lebensweise, die jedes Jahr eine magnetische Anziehungskraft auf mehrere tausende Touristen ausübt.

Geographie
Die Mongolei erstreckt sich zwischen 41°35″ und 52°06″ nördlicher Breite sowie 87°47″ und 119°57″ östlicher Länge. Die Mongolei umfasst eine Gesamtfläche von 1.566.500 km² und grenzt im Norden an Russland und im Süden an China. Es ist zu 40% von Halbwüste, zu 35% von Baumsteppe und zu 20% von Grasssteppe bedeckt. Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Mongolei ist Ulaanbaatar mit mehr als 1.000.000 Einwohnern.

Klima
In der Mongolei herrschen extreme kontinentale Wetterbedingungen vor; mit ausgedehnten kalten sowie trockenen Wintermonaten und kurzen heißen Sommermonaten. Die Durchschnittstemeperatur im Winter beträgt −25 °C und im Sommer +20 °C.

Tierwelt
Wie einst zu Zeiten der Dinosaurier ist die Mongolei auch heute Heimat einer großen Vielfalt an Tieren. Es leben hier in etwa 136 Säugetierarten, 400 verschieden Vogelarten und 76 Fischsorten.  Neben Schafen, Ziegen, Rindern, Kamelen und Pferden, die von den Nomaden gehalten werden, können Adler, Wölfe und das einzigartige Przewalski-Wildpferd sowie der vom Aussterben bedrohte Gobi-Bär beobachtet werden.


Bevölkerung & Religion
Die Bevölkerung der Mongoeli ist recht homogen, mit 95% mongolischsprachigen Bevölkerungsanteil. Rund 75% der mongolischen Population gehören der Ethnie der Khalka-Mongolen an, dicht gefolgt von Kasachen mit 5%, die vor allem im Westen des Landes (Bajan-Ölgii-Aimag und Chowd-Aimag) beheimatet sind.


Als Religion ist neben dem Buddhismus auch der Schmanismus weit verbreitet. Ca. 10% der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum.


Geschichte
Die Geschichte der Mongolei lässt sich grob in die folgenden 4 Phasen einteilen:

  • Vorgeschichte und Altertum
  • Das mongolische Großreich
  • 15. bis 20. Jahrhundert
  • Unabhängigkeit und Kommunistische Herrschaft

 

Vorgeschichte und Altertum
209 v,Chr. ist das weltbekannte Hunnenreich in dem Gebiet der heutigen Mongolei gegründet worden, dessen Territorium sich von Korea über Nordchina bis nach Siberien ersteckte.

Das Hunnenreich existierte fast 300 Jahre bis 98 n.Chr.

Chingis Khan /1162-1227/

Das mongolische Großreich
Diese Epoche nimmt ihren Anfang im 12. Jahrhundert und steht ganz im Zeichen von Dschingis Khan, welchem es bis 1206 gelang, die damals unzähligen mongolische Stämme zu einem Großreich zu vereinen. Das mongolische Großreich erstreckte sich bis nach Europa und galt seiner Zeit als mächtigstes Recih weltweit. Auch nach dem Tod von Dschingis Khan im Jahre 1227 wurde die Expansion des mongolischen Großreiches fortbetrieben, bis es schließlich 1368 in sich zusammenfiel.

15.bis 20. Jahruhundert
Obwohl die Mongolei in dieser Zeit keine mehr allzu ernst nehmende Macht auf der Weltbühne verkörperte, ist in dieser Zeit insbesondere der Aufstieg des Buddhismus zur Staatsreligon in der Mongolei unter Altan Khan als wichtiges Ereignis für die Geschichte der Mongolei zu deuten.

Unabhängigkeit und Kommunistische Herrschaft
Im Jahre 1921 gelang es der Mongolei mit russischer Unterstützung endgültig sich von der Besatzungsmacht China loszulösen und seine Unabhängigkeit auszurufen. 1924 verabschiedete die Mongolei eine Verfassung nach Vorbild der Sowjetunion und blieb bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 ein kommunistisch regiertes Land.

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